Heilsame Kraftpakete - Tee und Teemischungen

Heiserkeit, Husten, Verstopfung, depressive Verstimmungen – es gibt viele unangenehme Symptome, die sich mit Tee aus der Apotheke auf natürliche Weise lindern lassen.

Heilkräuter und pflanzliche Wirkstoffe können bei einer Vielzahl von Krankheiten und Symptomen helfen. Hierbei spielen Kräutertees und Teemischungen aus der Apotheke eine wichtige Rolle. Diese gelten übrigens als Arzneimittel, weshalb hier strengere Anforderungen als für Kräutertees aus dem Supermarkt gültig sind: So muss ein bestimmter Wirkstoffgehalt nachgewiesen werden und die Angaben zur Zubereitung, Dosierung und Anwendungsdauer müssen ausführlicher gekennzeichnet sein. Doch auch für herkömmliche Kräutertees gibt es Vorgaben, etwa zu deren Gehalt an ätherischen Ölen. Ein guter Grund, sich in der Apotheke kompetent und umfassend beraten zu lassen und genau den Arzneitee auszuwählen, der zu den jeweiligen Beschwerden passt.

Magen-Darm-Trakt

Pflanzliche Kräuter und Gewürze gegen Blähungen, Durchfall oder Verstopfung bieten eine sanfte Hilfe gegen verschiedene Magen-Darm-Beschwerden. So wird etwa Anis-Fenchel-Kümmel-Tee gegen Blähungen und Eichenrinden-Tee bei Durchfall empfohlen.

Blase und Nieren

Mischungen mit ausgewählten Heilpflanzen sorgen dafür, dass Wasser wieder zügig ausgeschieden wird. Das fördert man durch Tees mit entwässernden Wirkstoffen, wie z. B. Birkenblättern oder Schachtelhalmkraut. Zusätzlich entzündungshemmend wirken Brennnessel- oder Goldrutenblätter.

Erkältung

Apothekenmischungen gegen Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten enthalten krampf- und schleimlösende Substanzen, wie sie in Thymian oder Spitzwegerich enthalten sind. Bei Entzündungen im Rachenraum helfen dagegen Salbeiblätter. Eine schweiß- und harntreibende sowie fiebersenkende Wirkung haben Linden- und Holunderblüten.

Leber

Hochwertige Teemischungen können die Leber und Leberzellen stärken, entgiften und reinigen. Hierbei ist es vor allem der hohe Polyphenolgehalt, der sich unterstützend bei der Leberentgiftung und anregend bei der Gallensäurenbildung zeigt. Bitterstoffe in Wildkräutern wie Löwenzahn und Schafgarbe sowie im Extrakt der Löwenzahnwurzel helfen bei der Bildung von Gallensäuren und tragen zu einer Regulierung des Gallenflusses bei.

Wechseljahre

Heilpflanzen wie Baldrian, Melisse oder Pfefferminze haben eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Bei depressiven Neigungen ist vor allem die Verwendung von Johanniskraut angezeigt. Zur Abmilderung der häufig auftretenden Phasen intensiver Schweißbildung sind Teemischungen mit Salbeiblättern hervorragend geeignet.

Herz

Die bekannteste Pflanze für den Lebensmotor ist vermutlich der Weißdorn. Er soll die Durchblutung der Herzkranzgefäße anregen und die Leistung des ganzen Organs verbessern. Mit Extrakten aus der Apotheke werden deshalb Kreislaufstörungen, leichte Formen von Herzschwäche sowie Druck- und Beklemmungsgefühle behandelt.